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Dating, Partnersuche und sexuelle Funktionsstörungen

Akzeptanz als Grundlage für Beziehungserfolg

Gleichklang ist im deutschsprachigen Raum die einzige Plattform für Partnersuche, die Menschen mit sexuellen Funktionsstörungen systematisch in ihr Vermittlungskonzept einbezieht und so ihre Beziehungschancen erhöht.

Unsere besondere Form der Partnervermittlung verbindet werteorientiertes Dating mit einem Akzeptanzprinzip:

  • Wir fragen alle Mitglieder ausdrücklich, ob sie sich auch eine Partnerschaft mit jemandem vorstellen können, der unter einer sexuellen Funktionsstörung leidet. Diese Bereitschaft wird verbindlich bei der Zusammenführung berücksichtigt. So ermöglichen wir Offenheit und Authentizität, verhindern schmerzhafte Zurückweisungen und helfen, Ängste und Hemmungen zu überwinden. Die Partnersuche erfolgt nicht im Modus des Verschweigens, sondern auf der Grundlage von Offenheit und Akzeptanz.

In Gleichklang-Beziehungen kommt es unter diesen Bedingungen nicht selten zu einer deutlichen Entlastung und mitunter sogar zu einer Besserung oder kompletten Rückentwicklung sexueller Funktionsstörunge:

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Verbreitung und Formen sexueller Funktionsstörungen

Fast ein Drittel der Erwachsenen leidet mindestens temporär unter sexuellen Funktionsstörungen. Dazu gehören Erektionsstörungen (erektile Dysfunktion, umgangssprachlich Impotenz), zu schneller Orgasmus (vorzeitige Ejakulation, Ejaculatio praecox), zu langsamer oder ausbleibender Orgasmus (Orgasmusstörung, Anorgasmie), Schmerzen beim Geschlechtsverkehr (Dyspareunie), schmerzhafte Verkrampfungen der Beckenbodenmuskulatur (Vaginismus) sowie vermindertes sexuelles Verlangen (Libidostörung).

Diese medizinischen Begriffe beschreiben bestimmte körperliche oder psychosexuelle Phänomene. Sie sagen jedoch nichts über die Liebesfähigkeit oder eine Eignung für eine stabile Partnerschaft aus.

Sexuelle Funktionsstörungen müssen auch keine negative Rolle für sexuelle Zufriedenheit oder Partnerglück spielen:

  • Bei Offenheit, Liebe, Freiheit von Scham und Verbergen ist eine befriedigende Sexualität immer möglich. Sexualität ist nämlich nicht nur Geschlechtsverkehr, sondern es gibt vielfältige Möglichkeiten sexueller Lust und Befriedigung.

Kritische Einordnung des Begriffs „sexuelle Funktionsstörung“

Der Begriff „sexuelle Funktionsstörung“ ist im Grunde bereits kritisch zu bewerten:

  • Der Begriff setzt eine normative Erwartung darüber voraus, wie körperliche und sexuelle Prozesse zu verlaufen haben. Tatsächlich gibt es jedoch vielfältige Spielarten und Variationen sexueller Reaktionen.

Sexualität ist auf keinen Fall rein auf Körperfunktionen zu reduzieren. Sie entsteht im Zusammenspiel mit der Umgebung, mit Beziehungen, mit Kommunikation und mit konkreten sexuellen Praktiken. Auch im Kontext von Dating und Beziehungsanbahnung zeigt sich, dass emotionale Sicherheit, Vertrauen und gegenseitige Wertschätzung entscheidende Faktoren für sexuelle Zufriedenheit sind.

Abgrenzung zu Asexualität und fehlender sexueller Erfahrung

Sexuelle Funktionsstörungen sind klar zu unterscheiden von sogenannter Asexualität:

  • Asexualität ist keine sexuelle Funktionsstörung. Asexuelle Menschen möchten keine Sexualität und leiden nicht darunter.

Ebenso gibt es Menschen, die nicht an einer sexuellen Funktionsstörung leiden, aber noch niemals Sexualität mit einem anderen Menschen gehabt haben, obwohl sie dies möchten:

  • Diese sogenannten Absolut Beginners befinden sich in einer bestimmten biografischen Situation und werden ebenfalls gezielt in ihrer Partnersuche unterstützt.

Auch hier schafft eine sensible Partnervermittlung einen Rahmen, in dem Offenheit möglich ist.

Wie Scham und Vermeidung die Problematik verschärfen

Ohne ein akzeptanzbasiertes Vorgehen und ohne sexpositive Grundhaltung können sexuelle Funktionsstörungen zu echten Beziehungsproblemen werden – insbesondere dann, wenn sie beim Dating verschwiegen oder aus Angst vor Ablehnung verborgen werden. Manche trauen sich dann auch ein Dating nicht mehr zu, einige ziehen sich zurück, flüchten sich in suchthaften Konsum von Pornografie:

  • Eine Frau, die Schmerzen bei der Sexualität hat, etwa durch Vaginismus oder Dyspareunie, entwickelt möglicherweise Angst vor Geschlechtsverkehr, schämt sich und spricht mit ihrem Partner nicht darüber. So wird die Problematik verschärft. Mangelnde Offenheit zieht ein, der Wunsch, Sexualität zu vermeiden, wird vom Partner als Ablehnung interpretiert.
  • Ein Mann mit Erektionsstörungen schämt sich und meidet sexuelle Begegnungen sowie partnerschaftliche Beziehungen. Er wird dadurch unglücklich, während eine Verbesserung nicht eintritt.
  • Ein weiterer Mann kommt zu schnell zum Orgasmus (vorzeitige Ejakulation, Ejaculatio praecox). Er erlebt dies als belastend und entwickelt Leistungsdruck. Ohne Offenheit bleibt die Problematik bestehen.

Akzeptanz als wirksame Lösung in der Partnervermittlung

Durch unser akzeptanzbasiertes Dating können wir unsere Mitglieder dabei unterstützen, all diese Probleme zu vermeiden oder zu bewältigen und ihre Partnersuche zum Erfolg zu bringen:

  • Wir bringen Menschen zusammen, die von vornherein wissen, dass sie offen miteinander reden können und sich nicht verstecken müssen.

So wird Dating zu einem Prozess, in dem Transparenz und gegenseitiger Respekt im Mittelpunkt stehen. Auf dieser Grundlage entsteht Vertrauen. Was unter Druck, Angst und Verbergen blockiert ist, kann sich entfalten:

  • Liebe, Partnerschaft und erfüllte Sexualität werden möglich – unabhängig davon, welche individuelle sexuelle Besonderheit vorliegt.

So muss niemand Angst haben und alle Mitglieder können offen und authentisch miteinander kommunizieren, in Kontakt treten und ihre Beziehungen entwickeln.

Wir setzen uns dafür ein, dass alle Menschen Liebe und zwischenmenschliches Glück finden. Dies entspricht dem besonderen alternativen und sozial-ökologischen sowie emanzipatorischen Ansatz des von Gleichklang angebotenen Online-Dating.

Vielfalt, Inklusion und Akzeptanz als Grundlage unserer Partnervermittlung

Gleichklang steht nicht nur bei sexuellen Funktionsstörungen für Akzeptanz, sondern grundsätzlich für Diversität und Inklusion in der Partnersuche. Wir unterstützen Menschen mit Behinderungen, chronischen Erkrankungen, seelischen Erkrankungen oder auch HIV und AIDS gezielt bei ihrer Partnerfindung und beim Aufbau stabiler Beziehungen.

Auch hier leistet das Akzeptanzprinzip einen entscheidenden Beitrag:

  • Bereits im Rahmen der Vermittlung wird Offenheit ermöglicht und Transparenz gefördert. Dadurch entsteht ein Umfeld, in dem Besonderheiten nicht verschwiegen werden müssen, sondern respektvoll berücksichtigt werden. Diese Haltung erhöht die Effektivität der Partnervermittlung deutlich, weil Kontakte auf realistischen Erwartungen und gegenseitiger Annahme beruhen.

Gerade im Dating zeigt sich, wie wichtig ein solcher Rahmen ist:

  • Begegnungen verlaufen entspannter, wenn Menschen wissen, dass sie mit ihren persönlichen Voraussetzungen akzeptiert werden.

Gleichklang ist zudem offen für alle Geschlechter und Genderidentitäten sowie für alle sexuellen Orientierungen. In einer Atmosphäre der Offenheit, Authentizität und Akzeptanz begleiten wir die Partnersuche unserer Mitglieder und tragen dazu bei, dass tragfähige und erfüllende Partnerschaften entstehen können:

Überzeugen Sie sich selbst und machen Sie jetzt mit: HIER ZUR ANMELDUNG!