Seit 2006 sind wir die Alternative für eine wirkungsvolle schwule Partnersuche
Hinter dem heutigen Online-Dating und auch den bekannten Gay-Dating-Apps verbirgt sich eine Tragik, die viele Nutzer nicht kennen:
- Die Suche nach einem Mann für eine dauerhafte Liebesbeziehung gelangt nicht zum Erfolg durch viele Kontakte, täglichen Blick in Profile und auch nicht durch „erfolgreiche“ sexuelle Begegnungen.
Es ist sogar noch schlimmer:
- Die Wahrscheinlichkeit einer echten Partnerfindung wird je geringer, je mehr Kontakte wir haben, desto häufiger in neue Profile schauen und desto lockerer wir uns für sexuelle Begegnungen verabreden.
Viele schwule Männer glauben, durch ihr regelmäßiges Online-Dating etwas Positives für ihre Partnersuche zu tun. In Wirklichkeit geschieht aber etwas ganz anderes:
- Es findet eine implizite Zielverschiebung weg von Beziehung hin zu Matches statt, es entsteht eine eigene Ablehnungshaltung und die Bindungsbereitschaft sinkt. So bleiben wir bei den Apps, aber eben Single.
Genau an dieser Stelle sind wir bei Gleichklang ein Gegenentwurf nicht nur zu den Mainstream-Dating-Apps, sondern ebenso zu den Gay-Dating-Apps. Diese haben nämlich im Kern die gleiche Mainstream-Struktur und sind daher meistens für die Stiftung langfristiger Liebesbeziehungen zwischen Männern ungeeignet.
Was bedeutet schwule Partnersuche bei Gleichklang?
Dies sind die Hauptunterschiede unserer schwulen Partnervermittlung zu Gay-Dating-Apps und auch anderen Dating-Seiten:
- Kein Massenandrang und kein Massenportal: Gleichklang ist kein Ort, an dem Sie täglich hunderte neue Profile konsumieren sollen. Gleichklang ist nicht darauf gebaut, dass Menschen endlos im System bleiben, weil ständig neue Reize geliefert werden. Zwar sind wir seit 2006 und damit vor Tinder, Grindr & Co. als Dating-Plattform etabliert, aber wir sind und bleiben klein, da wir auf Features verzichten, die auf Unterhaltung, Ablenkung und suchterzeugende Monetarisierung ausgelegt sind.
- Fokus auf nachhaltige Verbundenheit: Wir stellen echte Verbundenheit, echte Beziehung, dauerhafte Partnerschaft, tragfähige Freundschaften in den Vordergrund. Deshalb haben wir uns nicht so aufgestellt, dass wir auf sekundenschnelle Bildentscheidungen setzen oder gar attraktive Profilbilder als Belohnungsreize versenden.
- Passung der Lebensmodelle: Die Vermittlung erfolgt nach Passung der Werthaltungen, Lebensphilosophien und Beziehungsmodelle. So finden bei Gleichklang Männer zueinander, die tatsächlich zueinanderpassen und eine glückliche Beziehung miteinander aufbauen können. Seit unserer Gründung vor 19 Jahren haben wir dabei die Beziehungspsychologie als Richtschnur für unser Handeln in den Vordergrund gestellt. Wir sind deshalb ausschließlich an dem Kriterium optimiert, dass die Chance maximal ist, dass Mitglieder von uns eines Tages eine tragfähige Beziehung finden und erhalten können.
- Jeder belegt die eigene Ernsthaftigkeit: Ein zentraler Unterschied von Gleichklang zu wirklich allen anderen Dating-Apps und Dating-Seiten ist, dass es bei uns keinen kostenlosen „Einfallstor“-Mechanismus gibt, bei dem möglichst viele Profile gesammelt werden, die niemals für eine echte Beziehung zur Verfügung stehen. Alle Mitglieder zahlen eine faire und auch bei finanzieller Belastung sozial ermäßigte Jahresgebühr, die gewährleistet, dass hier alle Mitglieder wirklich ernsthaft nach Beziehung suchen. Denn beim Online-Dating ist kostenlos oft die Einladung zu kompletter Unverbindlichkeit: Mehrfachprofile, Bildersammler, Menschen, die nur aus Langeweile chatten, Nutzer, die in Wahrheit nicht beziehungsbereit sind oder längst in Beziehungen leben und dennoch scrollen.
- Sex und Beziehung sind etwas anderes: Sexpositivität ist wunderbar, auch Gleichklang steht dafür ein. Aber Sex kann eine romantische Beziehung nicht ersetzen. Romantische Beziehung und Sex sind nicht dasselbe, und deshalb können auch die Auswahlkriterien nicht dieselben sein. Wer Beziehung will, braucht andere Fragen als „Wer ist gerade verfügbar?“ oder „Wer wirkt auf dem Foto am attraktivsten?“. Mechanismen des schnellen Kontaktierens, des sofortigen Fotoaustausches, der Mehrgleisigkeit und rascher Verabredungen können tatsächlich sexuelle Begegnungen gut ermöglichen, aber sie reduzieren damit gleichzeitig die Chance, dass eine tragfähige Beziehung entsteht. Schon allein deshalb, weil für reinen Sex die Spannung beim gleichen Partner oft rasch abnimmt, neue Möglichkeiten in Aussicht sind oder wenigstens auf sie gehofft wird. So sinkt die Bereitschaft, wirklich miteinander auszuloten, ob wir miteinander durch das Leben gehen können.
- Optimiert für Beziehungsstart: Bei Gleichklang steigt demgegenüber die Chance, dass ein Beziehungsprozess beginnen kann. Oft nicht sofort, oft nach längerer Wartezeit, ohne ständige Ablenkung durch neue Kontakte. Wir haben die Partnersuche so gestaltet, dass eines Tages eine passende Person kommt. Wenn Sie nun diese Chance erkennen und wahrnehmen, wird eine Beziehung entstehen. Bei den großen Dating-Seiten und auch den Gay-Dating-Apps ist das nicht der Fall. Dort herrschen Choice Overload und Auswahlprozesse. So merken viele nicht, wenn eigentlich die Chance dagewesen wäre, ein dauerhaftes Liebesglück zu begründen. Jahrelanges Dating kann hochgradig erfolgreich sein, was die Anzahl an Kontakten betrifft, aber eine Beziehung entsteht so selten. Genau deshalb steigen die Raten unfreiwilliger Singles kontinuierlich an, während die scheinbaren Kontaktoptionen sich über Dating-Apps vermeintlich ständig steigern.
- Keine permanente Abwechslung und Mehrgleisigkeit: Auch die schwule Partnersuche scheitert oft genau deshalb, weil die Dating-Apps bereit sind, die nächste Hoffnung, das nächste attraktive Bild, die nächste Kontaktmöglichkeit zu liefern. Genau deshalb setzen wir bei Gleichklang gezielt und geplant auf Prinzipien, die nicht zur Abwechslung, Unterhaltung, Spaß und kurzer Freude führen, dafür aber zu einer Partnerschaft: Geduld, Tiefe, Passung, Ausloten einer Beziehungsmöglichkeit, Minimierung der Mehrgleisigkeit.
- Den richtigen Moment erkennen: Partnerfindung ist aus psychologischer Sicht kein täglicher Kick und sicher keine Domäne. Partnerfindung ist vielmehr ein seltenes Ereignis, was aber dennoch bei den meisten eintritt. Jedoch tritt Partnerfindung nur ein, wenn Sie nicht abgelenkt sind, den Moment wahrnehmen und die Chance nutzen. Haben Sie aber noch viele andere Kontakte in der App oder erwarten diese, werden Sie es womöglich nicht merken, wenn der Mann erscheint, mit dem Sie Ihr Lebensglück finden könnten. Und auch wenn Sie es mehr oder weniger merken, sind Sie womöglich zu sehr abgelenkt, um diese Chance zu nutzen. Auch deshalb, weil unbeachtet unsere Bindungsbereitschaft durch das ständige Online-Dating sinkt.
- Beziehung entsteht im Verlauf der Zeit: Stellen Sie sich bei Gleichklang darauf ein, dass erst einmal wenig geschieht. Es kann sein, dass Sie auf Vorschläge warten müssen. Die Dauer der Suche unserer erfolgreichen Mitglieder beträgt im Durchschnitt zwei Jahre. Bei vielen geht es schneller, bei anderen dauert es länger.
Unsere Erfolgsraten haben wir übrigens umfassend ausgewertet:
- 34 % unserer schwulen Mitglieder finden eine Beziehung, wenn sie mindestens ein Jahr nicht aufgegeben hatten. 63 % finden eine Beziehung, wenn sie mindestens zwei Jahre nicht aufgegeben hatten. Nicht eingerechnet sind hier also diejenigen, die gleich nach ein paar Wochen das Handtuch werfen.
Möglichkeiten und Risiken von Dating-Apps
Wir möchten keineswegs die anderen Dating-Systeme und die bekannten Gay-Dating-Apps und Dating-Seiten schlechtreden. Auch Studien zeigen, dass weltweit die Gay-Dating-Apps schwulen Männern und natürlich auch bisexuellen Männern viele Möglichkeiten geben, Kontakte aufzunehmen, aus diskriminierenden Strukturen auszusteigen, sich zu verabreden und Sexualität zu leben. Fraglos kann auch Sexualität erfüllend, befreiend und verbindend sein.
Aber genau an dieser Stelle beginnt ein Phänomen, das schwule Männer – und ebenso bisexuelle Männer – seit Jahren beschreiben und das seinerseits auch durch peer-reviewte Forschung gesichert ist:
- Schwule Dating-Apps hinterlassen bei nicht wenigen Betroffenen ein Gefühl der inneren Leere. Die Betroffenen können sich von den Apps nicht lösen, und doch werden sie mit ihnen nicht glücklich.
Dazu passt, dass Dating-Apps insgesamt zu den Anwendungen gehören, die am häufigsten gelöscht und erneut installiert werden. Ein Kreislauf, in dem sich nicht wenige gefangen erleben.
Dies wird ebenso im heterosexuellen Bereich beschrieben, scheint aber bei schwulen Männern sogar noch häufiger vorzukommen. Viele können sich einen Alltag ohne die App kaum noch denken und sind gleichzeitig nicht wirklich zufrieden.
Zwar passiert in den Dating-Apps ständig etwas – Chats, Flirts, Matches, Treffen, Sex, manchmal auch Drogen –, aber etwas ganz Entscheidendes geht verloren:
- Die Fähigkeit und Bereitschaft, eine auch vertiefte, wiederkehrende und sich entwickelnde Begegnung zuzulassen, Bindung aufzubauen und daraus eine dauerhafte Beziehung werden zu lassen.
Im Ergebnis haben durch die moderne Dating-Kultur gerade auch im LGBTQ+-Bereich immer mehr Menschen Sex, aber keine Liebe. Beziehungen werden brüchig, austauschbar und kurzlebig – eine Form von Liquid Love, wie sie der Soziologe Zygmunt Bauman beschreibt.
Wir agieren im Online-Dating wie Marken
Carolina Bandinelli und Alessandro Gandini gelangen in einer umfangreichen Untersuchung zu Dating-Apps zu dem Ergebnis, dass Nutzer von Dating-Apps wie Marken oder Kleinstunternehmen in einem Zustand der maximalen Unsicherheit über die Wirklichkeit und Motive miteinander interagieren:
-
Wir optimieren unser Profil, hoffen gesehen zu werden, reagieren auf Signale, vergleichen Angebote und rechnen uns Chancen aus. Dabei setzen wir meistens auf maximale Sichtbarkeit.
Und genau das ist das Problem:
- Fast immer bleibt die Begegnung kurz, das Interesse reißt ab, die Bereitschaft zu Begegnung und Verbindung sinkt. Während wir chatten, stehen gefühlt schon wieder zehn weitere Profile vor der Tür, und im Hinterkopf lebt die Hoffnung, dass vielleicht noch jemand „Besseres“ kommt.
Genau dieser Gedanke ist psychologisch jedoch verhängnisvoll, wenn wir eine dauerhafte Beziehung anstreben:
Weitere psychologische Studien zeigen, dass bereits die bloße Imagination von Alternativen bei der Online-Partnersuche unsere Bindungsbereitschaft sinken lässt. Singles mit geringerer Bindungsbereitschaft bleiben aber tatsächlich häufiger Singles.
In Seminaren und im Dating-Coaching begegne ich (Mitgründer von Gleichklang, Psychologe) daher immer wieder Menschen, die seit Jahren daten und manchmal sogar denken, recht erfolgreich zu sein:
- Ihnen fällt gar nicht mehr auf, dass sie ihr ursprüngliches Beziehungsziel aus den Augen verloren haben und der Erfolg nun in Matches und Kontakten gemessen wird, die die Erreichung des eigentlichen Zieles nicht fördern, sondern verhindern.
So entsteht ein Zustand, der für viele schwule Männer im Hinblick auf eine dauerhafte Liebesbeziehung fatal ist:
- Kurze Kontakte sind leicht, langfristige Beziehungen werden immer schwerer, weil das Dating-System, das das Kennenlernen strukturiert, ständig Ablenkung erzeugt, permanent Alternativen bietet und Vergleich geradezu erzwingt – und damit bei den Beteiligten die Bindungsbereitschaft untergräbt. Obwohl ich selbst noch bindungsbereit bin, sind viele andere in den Apps es aktuell nicht mehr.
Das gilt natürlich nicht nur für schwule Männer. Auch in der heterosexuellen Welt sind Dating-Apps längst Alltag. Doch gerade im queeren und schwulen Bereich hat sich eine besonders starke Verlagerung des sozialen Lebens und der Art, wie wir kommunizieren, in den Online-Dating-Bereich vollzogen.
So wundert es nicht, dass viele Schwule im mittleren oder höheren Alter sich mit Wehmut an die frühere schwule Szene erinnern. Der Aufstieg der schwulen Dating-Apps ging nämlich einher mit einem Rückgang der nicht-virtuellen schwulen Szenen und der Verbundenheit, die viele dort erlebt haben.
Orte, an denen schwule und bisexuelle Männer sich in Parks, Cafés, Kneipen, auf Straßen, in Initiativen, in Vereinen, bei lokalen Gruppen oder in solidarischen Strukturen getroffen haben, gibt es nicht mehr oder immer weniger.
Gibt es sie noch, hat sich auch dort das Verhalten zu den Dating-Apps hin verlagert – bis hin dazu, dass wir im Café auf unsere Dating-Apps blicken. Damit sind Strukturen verloren gegangen, die für nicht wenige Betroffene eine alternative Kultur und manchmal sogar eine Wahlfamilie waren.
Die Apps gleichen diesen Verlust nicht aus, weil bei vielen schwulen Männern durch das Online-Dating zwar Kontakte entstehen, aber keine tragende Verbundenheit.
Schwule Partnervermittlung statt Dating-App
Psychologisch fundierte Partnersuche mithilfe von Werten, Lebenszielen und Beziheungsmodellen
Die entscheidende Idee unserer Dating-Community ist einfach und gleichzeitig radikal in einer Dating-Welt, die auf Bilder und Sekundenentscheidungen reduziert ist:
- Eine Beziehung entscheidet sich nicht daran, was wir in einer App sehen und wozu uns unsere Präferenzen konditionieren. Eine Beziehung entscheidet sich daran, ob zwei Menschen – oder bei offenen und polyamoren Beziehungsmodellen auch mehr als zwei – in ihren Lebensphilosophien, Lebenszielen, Werthaltungen und Lebenswegen kompatibel sind.
Liebe zwischen schwulen Männern ist nicht grundsätzlich anders als Liebe zwischen heterosexuellen Menschen:
- Sie ist ein Lebensprojekt. Gemeinsam durch gute und durch schwere Zeiten zu gehen, ist nicht altmodisch, sondern eine schon immer geradezu revolutionäre und solidarische Sichtweise, die aber jenseits dessen ist, was der schnelle Kick bei den Dating-Apps liefert.
Bei Gleichklang verstehen wir uns als eine inklusive, wertorientierte, psychologisch fundierte Alternative im Online-Dating. Die Partnervermittlung bei uns ist so gestaltet, dass wir in den Vordergrund stellen, was Beziehungen ermöglicht und trägt:
- Gemeinsame Werte, gemeinsamer Lebensstil, kompatible Zukunftsvorstellungen, ähnliche Beziehungsideale, eine realistische Art, Nähe aufzubauen.
Ungefähr 20 % unserer Mitglieder sind LGBTQ+, 80 % sind heterosexuell. Die Sachlage, dass wir seit 19 Jahren als Partnersuche für schwule Männer, andere LGBT-Personen und für Heterosexuelle nach wie vor bestehen und uns kontinuierlich erneuern, zeigt, dass der Ansatz einer psychologisch fundierten und nachhaltigen Partnersuche nach wie vor aktuell und tragfähig ist.
Gleichklang ist nicht konservativ – konservativ ist der Markt der Dating-Apps
Manche verwechseln Ernsthaftigkeit mit Konservativität. Doch wir bei Gleichklang sind nicht konservativ.
Im Gegenteil:
- Viele Dating-Apps wirken zwar liberal, weil sie schnelle Sexualität, permanenten Flirt und vermeintliche Freiheit anbieten. Hinter dieser Oberfläche steht jedoch oft eine eiskalte Vermarktungslogik. Der Algorithmus dient nicht in erster Linie den Nutzer:innen, sondern einer Struktur, die solidarische Beziehungen kaum noch kennt. In dieser Logik ist gleichzeitig das Beste der algorithmisch auf ständige Weiternutzung optimierten Apps, wenn Menschen Beziehungen finden – sondern wenn sie dauerhaft „am Daten“ bleiben.
Gleichklang steht für Diversität und für unterschiedliche Beziehungsmodelle:
- Von der klassischen monogamen Zweierbeziehung über offene Beziehungen bis zu polyamoren Beziehungen – und ebenso für beziehungsanarchische Ansätze, wenn diese gesucht werden. Vorwiegend finden sich bei uns Mitglieder mit progressiv-gesellschaftlichen Einstellungen. Der gesamte Queer-Bereich ist mit schwul, lesbisch, bisexuell, pansexuell, asexuell, queer und weiteren vertreten. Menschen aller Geschlechter und Gender suchen und finden bei Gleichklang Partnerschaft.
Gleichklang ist übrigens nicht nur für schwule Männer und alle anderen eine Partnervermittlung, sondern eine Dating Community, in der Mitglieder auch nach Freundschaft, Reisepartner:innen, Projekten, Gemeinschaften suchen und diese finden. So können in Projekten und Gemeinschaften auch wieder queere Strukturen entstehen, die manche so schmerzvoll vermissen.
Solidarische kollektive Gebühren
Auch wir sind ein Unternehmen und damit konfrontiert, uns in der bestehenden markliberalen Gesellschaft zu reproduzieren, fortzubestehen und weiter tätig sein zu können. Dabei verfügen wir weder über Kredite noch über Investoren.
Wir leben und entwickeln uns seit fast 20 Jahren weiter aus dem, was wir durch unsere Tätigkeit aktuell einnehmen. Genau daraus ergibt sich ein Kern unseres solidarischen, kollektiven Gebührenprinzip.
Wenn schwule Partnersuche eine Alternative zum Mainstream-Dating sein soll, dann darf das Finanzierungssystem nicht genau dieselben Mechanismen reproduzieren, die wir an gay Dating-Apps und anderen Systemen des Online-Dating kritisieren:
- Premium-Türen, versteckte Paywalls, Mikrozahlungen für Aufmerksamkeit, permanente Belohnungsschleifen, die Menschen in der Plattform halten.
Gleichklang ist eine Dating-Community, die niemanden ausschließt und das beginnt bereits bei unseren Gebühren:
Unser Beitrag ist deshalb kein Preis für einzelne Nutzungseinheiten, keine Abrechnung von Nachrichten, Vorschlägen oder Funktionen. Er ist ein kollektiver Beteiligungsbeitrag, mit dem Mitglieder gemeinsam die Plattform finanzieren:
Partnersuche, Freundschaftssuche, Reisekontakte, Projekte, Gemeinschaften, Kontaktlisten, Kommunikation, Support, Weiterentwicklung.
Wer bei uns ist, soll nicht darüber nachdenken müssen, ob ein zusätzlicher Schritt im Prozess der Beziehungssuche wieder „kostet“ – denn genau so entsteht die Marktlogik, die Beziehung in Konsum verwandelt.
Wer finanziell stabil ist, beteiligt sich regulär. Wer spürbar eingeschränkt ist, wählt eine Ermäßigung. Wer in materieller Not ist, kann einen Solidartarif erhalten. Und wenn akute Not da ist, finden wir Lösungen bis hin zu einem rein symbolischen Beitrag. Unbürokratisch, ohne Stigmatisierung und mit exakt den gleichen Möglichkeiten wie für alle anderen Mitgliedern auch.
Das kollektive Gebührenprinzip ermöglicht die sozialen Ermäßigungen und gibt uns als Plattform Planungssicherheit, zuverlässig arbeiten zu können:
- Programmierung, Wartung, Weiterentwicklung, Profilprüfung, Support, Informationsangebote, Marketing dort, wo werteorientierte Menschen sind.
Ein anderes Online-Dating
Unser Support besteht dabei aus Menschen und nicht aus KI. Unser Gebührensystem ist kein Lockangebot, um später Premiumangebote zu präsentieren. Jedes Mitglied ist Premium.
Als Dating-Community sind wir ein solidarischer Rahmen, in dem Partnersuche, Partnervermittlung, Freundschaften, Projekte und Gemeinschaften als wertebasierte Alternative möglich werden.
Du bist ein schwuler oder bisexueller Mann, der eine monogame, offene oder polyamore Partnerschaft, Freundschaften, Projekte oder eine Gemeinschaft sucht? Bei uns bist Du richtig:
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