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Partnersuche ab 50 als ein Schwerpunkt unserer Dating-Community

Partnersuche ab 50 und Partnersuche 50+ (50plus): Warum kompatible Lebensmodelle, gemeinsame Werte und Lebenserfahrungen für Singles entscheidend sind – und warum das auch bei Partnersuche 60+ gilt

Gleichklang ist eine psychologische Partnervermittlung und Online-Dating-Plattform für alle Altersgruppen. Besonders häufig vertreten ist bei uns die Partnersuche ab 50.

Neben romantischen Beziehungen suchen und finden Gleichklang-Mitglieder ebenfalls Freundschaften, Projekte und Gemeinschaften. Der zentrale Wirkfaktor unserer Partnervermittlung besteht in der Übereinstimmung zentraler Lebensphilosophien und Beziehungsmodelle.

Menschen, die gemeinsam einen kompatiblen Lebensalltag aufbauen können, werden in ihren Beziehungen im Durchschnitt glücklicher und stabiler. Dies ist der Kern der psychologischen Partnersuche und Freundschaftssuche bei Gleichklang – und deshalb ist Partnersuche ab 50 bei uns so sichtbar, ohne dass die Plattform auf eine Altersgruppe begrenzt wäre.

Altersverteilung bei Gleichklang: Durchschnitt 50 Jahre – Spannweite 18 bis 91

Das Durchschnittsalter unserer partnersuchenden Mitglieder liegt nahezu exakt bei 50 Jahren.

Für die Verteilung der Altersgruppen bedeutet dies konkret, dass bei uns Mitglieder ab 18 Jahren bis 91 Jahre alt sind. Die stärkste Gruppe ist zwischen 50 und 60. Danach folgen 40 bis 50, im Anschluss 30 bis 40 und 60 bis 70, die ungefähr gleich häufig vertreten sind. 18 bis 30 und ab 70 folgen als weitere Gruppen.

Damit ist Partnersuche ab 50 und Partnersuche 50+ (50plus) bei Gleichklang besonders präsent, ohne dass die Plattform auf diese Gruppe beschränkt wäre.

Grundsätzlich ist Partnersuche immer Partnersuche – und doch wirkt Alter auf die Partnersuche

Grundsätzlich ist Partnersuche immer Partnersuche, und die Grundprinzipien der Psychologie der Partnervermittlung sind für alle Altersstufen gleich. Gleichzeitig gibt es Einflüsse des Alters auf die Partnersuche, die sich aus biografischen Erfahrungen, beruflichen Werdegängen, vorherigen Beziehungen, Heirats- und Familiengründung, Trennung und Scheidung ergeben.

Bei der Partnersuche ab 50 – und genauso bei der Partnersuche ab 60 oder der Partnersuche ab 70 oder 80 – machen sich Menschen nicht selten erneut auf die Suche, die bereit sind, auf ein vielgestaltiges Leben zurückzublicken. Viele haben sich Dinge aufgebaut, Erfahrungen gemacht und möchten daran anknüpfen.

Studien zeigen, dass Partnersuchende ab 50, gerade nach Trennungen oder Scheidungen, oftmals eine neue Liebesbeziehung suchen, diese aber mit der Aufrechterhaltung ihrer Unabhängigkeit verbinden wollen.

Manche haben sich von bestimmten Zwängen befreit und stehen als Singles nicht nur allein, sondern auch eigenständig im Leben. Sie suchen Liebe und Verbundenheit, wissen aber zugleich zu schätzen, was sie bereits haben. Das können familiäre Bezüge, berufliche Bezüge, Freundschaften oder schlicht das Leben auf eigenen Füßen sein.

Interessanterweise gilt dies im Durchschnitt etwas stärker für Frauen als für Männer. Während bei der Partnersuche ab 50 oder Partnersuche ab 60 recht viele Männer gerne wieder zusammenleben und heiraten möchten, sind Frauen im Durchschnitt vorsichtiger und streben eher ein Modell wie Living Apart Together an.

Das gilt freilich nur im Durchschnitt:

  • Alle Beziehungsmodelle sind grundsätzlich in allen Altersstufen lebbar, und es gibt Menschen aller Altersstufen, die sich dafür interessieren.

Erfahrungen bei Gleichklang: Partnersuche ab 50 ist oft reflektierter – und dennoch wechselseitig

Typischerweise sind unsere Mitglieder reflektierter, blicken auf vergangene Beziehungen zurück und haben recht klare Vorstellungen, wie sie in einer neuen Beziehung leben möchten. Selbstreflexion und Klarheit über die eigenen Beziehungsmodelle sind hilfreich, um die Partnersuche zum Erfolg zu bringen und negative oder toxische Beziehungen zu verhindern.

Ebenso wichtig wie klare Vorstellungen und Unabhängigkeit sind Veränderungsbereitschaft und Wechselseitigkeit.

Auch beim Living Apart Together oder in einer Fernbeziehung greift eine Partnerschaft immer in den eigenen Alltag hinein. Wir müssen uns aufeinander zubewegen, und nicht alles kann exakt so fortgesetzt werden, wie es bisher getan wurde.

Bei Gleichklang machen wir die Erfahrung, dass dies unseren Mitgliedern typischerweise gut gelingt und Partnersuche 50+ (50plus) daher oftmals zum Erfolg führt.

Vermittlungsraten nach Altersstufen

  • Partnersuche bis 29 Jahre: 49 % fanden eine Beziehung, wenn sie mindestens ein Jahr nicht aufgegeben hatten. 78 % fanden eine Beziehung, wenn sie mindestens zwei Jahre nicht aufgegeben hatten.
  • Partnersuche ab 30 bis 39 Jahre: 39 % fanden eine Beziehung, wenn sie mindestens ein Jahr nicht aufgegeben hatten. 67 % fanden eine Beziehung, wenn sie mindestens zwei Jahre nicht aufgegeben hatten.
  • Partnersuche ab 40 bis 49 Jahre: 38 % fanden eine Beziehung, wenn sie mindestens ein Jahr nicht aufgegeben hatten. 67 % fanden eine Beziehung, wenn sie mindestens zwei Jahre nicht aufgegeben hatten.
  • Partnersuche ab 50 bis 59 Jahre (Partnersuche 50+): 39 % fanden eine Beziehung, wenn sie mindestens ein Jahr nicht aufgegeben hatten. 66 % fanden eine Beziehung, wenn sie mindestens zwei Jahre nicht aufgegeben hatten.
  • Partnersuche ab 60 bis 69 Jahre (Partnersuche 60+): 34 % fanden eine Beziehung, wenn sie mindestens ein Jahr nicht aufgegeben hatten. 59 % fanden eine Beziehung, wenn sie mindestens zwei Jahre nicht aufgegeben hatten.
  • Partnersuche ab 70 bis 79 Jahre: 33 % fanden eine Beziehung, wenn sie mindestens ein Jahr nicht aufgegeben hatten. 61 % fanden eine Beziehung, wenn sie mindestens zwei Jahre nicht aufgegeben hatten.
  • Partnersuche ab 80 Jahre: 28 % fanden eine Beziehung, wenn sie mindestens ein Jahr nicht aufgegeben hatten. 62 % fanden eine Beziehung, wenn sie mindestens zwei Jahre nicht aufgegeben hatten.

Selbst im höchsten Altersbereich unterscheiden sich die Vermittlungsraten über die Zeit nicht wesentlich von den Vermittlungsraten in den anderen Altersbereichen.

Nicht erwarten sollte man allerdings, dass es schnell geht:

  • Die Partnerfindung dauert bei vielen einige Jahre, was wiederum für alle Altersbereiche gilt. Da Beziehungen sehr wichtig sind und lange halten sollen, ist dies nach meiner Ansicht eine zumutbare Situation.

Alles zu den Erfolgsraten der Partnersuche und Suchdauer wird übrigens in diesem Artikel ausführlich dargestellt.

Lebenssituationen und Altersunterschiede: Wichtig – aber bitte nicht pauschalisieren

Singles ab 50, gerade Frauen, suchen nicht mehr nach einem Partner für leibliche Kinder und Familiengründung. Bei vielen jüngeren Singles spielt dies hingegen eine Rolle.

Umgekehrt spielen bei älteren Singles vorhandene Kinder und Enkelkinder eine Rolle, die bei einer möglichen partnerschaftlichen Beziehung zu bedenken sind.

Trotzdem sind die Unterschiede nicht zu übertreiben:

  • Es gibt jüngere Menschen ohne Kinderwunsch und ältere Menschen ohne Kinder und Enkelkinder.

Deshalb gilt:

  • Partnersuche ist nicht durch Altersklischees zu lösen, sondern durch die Passung von Lebensrealität und Beziehungsmodell.

Fünf Grundtypen der Partnersuche ab 50 (Partnersuche 50+)

In einer Untersuchung zu Beziehungsmodellen und -wünschen von Menschen ab 50 zeigen sich fünf Typen der Partnersuche:

  1. Gemeinsamkeiten und Interesse teilen
    Hier stehen nicht Sex und Leidenschaft im Vordergrund, sondern die gemeinsame sinnvolle Betätigung. Einsamkeit steigt ab dem Lebensalter von 70 an und erreicht einen hohen Wert ab dem Alter von 80 Jahren. Gleichzeitig ist Einsamkeit ebenso hoch in der Altersgruppe derjenigen, die jünger als 30 Jahre sind, und es gibt einen weiteren Höhepunkt in der Altersgruppe 50 bis 60. Die entsprechenden Personen möchten am liebsten Gemeinsamkeit mit Personen erleben, die bereits in ihrem Umfeld sind. Häufig ist dies nicht gegeben, und hier kann Online-Dating helfen.
  2. Verantwortungsübernahme und Spiritualität
    Diese Personen suchen Seelenpartner:innen, um füreinander Verantwortung zu übernehmen und eine gemeinsame spirituelle Basis zu finden und zu leben. Erotik ist weniger wichtig. Mit wachsendem Alter treten Fragen des Lebenssinns bei einigen stärker in den Vordergrund. Diese Gruppe strebt einen klaren partnerschaftlichen Bezug an. In Gleichklang-Daten spielt Spiritualität im mittleren und älteren Lebensalter eine größere Rolle als im jüngeren; der Unterschied ist relativ, nicht absolut.
  3. Körperliche Intimität und Sexualität
    Es ist ein Mythos, ältere Menschen wollten keinen oder weniger Sex. Wünsche sind in allen Altersstufen sehr divers. Diese Gruppe legt den größten Wert auf körperliche Intimität, die mehr ist als Geschlechtsverkehr. Häufig besteht Offenheit für Fernbeziehungen, geringeres Heiratsinteresse und eine starke Trennung zwischen Familie und Partnerschaft. Oft bestehen enge Bezüge zu erwachsenen Kindern und Enkelkindern, aber es fehlt die körperlich-intime Seite. Gesucht wird eine längerfristige Beziehung, die getrennt von anderen Bezügen gehalten werden soll; keine Heirat, hohe Bereitschaft für Fernbeziehung. In Gleichklang-Daten sinkt Heiratsinteresse mit dem Alter; es gibt aber auch jüngere Mitglieder mit ähnlichem Profil.
  4. Sorge und Ambivalenz
    Hier suchen Menschen Partnerschaft aus Angst vor Einsamkeit, gleichzeitig haben sie Angst vor Partnerschaft. Beziehungen werden als Risiko erlebt, bei älteren oft mit Blick auf Familie und Freundeskreis. Bindungsambivalenzen gibt es in allen Altersgruppen. Ratsam ist, Beziehungswünsche zu reflektieren und Prioritäten zu setzen. Eine Beziehung nur aus Angst vor Einsamkeit ist nicht der richtige Weg; anderweitige Vernetzung kann protektiv sein. Beziehungen enthalten Risiken; der Wunsch nach Beziehung muss stark genug sein, Risiken in Kauf zu nehmen.
  5. Verbunden in Unabhängigkeit
    Diese Personen möchten Beziehung, aber meistens keine Güterteilung und keine starke Verantwortungsübernahme. Oft geschieden, mit dem Wunsch, gewonnene Unabhängigkeit zu erhalten und dennoch Partnerschaft zu erleben. Gesundheitliche Risiken sollen geklärt werden, eine Pfleger:innenrolle soll vermieden werden. In Gleichklang-Umfragen sinkt Interesse an Güterteilung mit dem Alter; Bereitschaft für Living Apart Together und Fernbeziehungen steigt. Bei jüngeren ist das oft Übergang, bei älteren häufiger Dauerlösung. Der Typ ist nicht exklusiv „alt“; auch Jüngere hinterfragen traditionelle Güterteilung und gemeinsamen Lebensort.

Unterschiede zwischen Jüngeren und Älteren bei Gleichklang: Monogamie, Suchbereich, Reisen

Unsere Dating-Community zeichnet sich durch viele generationsübergreifende Gemeinsamkeiten aus. Gerade bei der Freundschaftssuche oder bei Projekten und Gemeinschaften kommen bei uns Menschen generationsübergreifend zusammen.

Bei der Partnersuche sehen wir jedoch im Durchschnitt auch einige Unterschiede zwischen den Altersgruppen:

Dennoch ist das nicht zu überbewerten:

  • Offenheit für nicht-monogame Modelle liegt bei Mitgliedern unter 50 bei ca. 20 %, bei Mitgliedern über 65 bei 13 %.

Es gibt auch Auswirkungen des Alters auf den geografischen Suchraum:

  • Mit wachsendem Alter wächst bei allen Geschlechtern der geografische Suchbereich. Das hängt mit dem stärkeren Interesse an unabhängigen Modellen und dem wegfallenden Wunsch nach Familiengründung zusammen.

Zusätzlich bei der Partnersuche ab 50 und noch stärker bei der Partnersuche ab 60 oder der Partnersuche ab 70 häufiger gesucht:

  • Beziehung als Reisen – gemeinsam reisen, Wohnorte weniger wichtig.

Geschlechterverhältnis, Demografie und Partnersuche mit wachsendem Alter

Wegen der höheren Lebenserwartung gibt es mit wachsendem Alter relativ immer mehr weibliche Singles und immer weniger männliche Singles. Dies bedingt tatsächlich bereits bei der Partnersuche ab 50, und nimmt mit der Partnersuche 60+ und Partnersuche 70+ weiter zu.

Das Überwiegen weiblicher Singles wird dadurch verstärkt, dass Männer nach Verlust schneller erneut suchen und geografisch großzügiger suchen.

So gibt es also mehr Single-Frauen als Single-Männer mit wachsendem Alter, was übrigens auch mit der höheren Lebenserwartung von Frauen zusammenhängt.

Trotzdem folgt daraus nicht, dass Partnersuche für Frauen mit wachsendem Alter immer schwieriger oder gar zwecklos werden würde: Rein statistisch dauert es im Durchschnitt nur länger, aber über die Zeit bleibt Partnerfindung möglich, weil ständig neue Menschen starten.

Strategien zur Beschleunigung:

  • Regional übergreifend suchen (zwei von drei Beziehungen entstehen in größerer Distanz), auf zentrale inhaltliche Merkmale achten und anderes flexibilisieren, und Erstnachrichten zur Gewohnheit machen.

Einstellungen zum Alter im Online-Dating: Jugendlichkeit, Stereotype, Erotik

Im Online-Dating besteht eine Tendenz, das eigene Alter zu leugnen; viele erleben sich als jünger. Das beginnt bereits bei der Partnersuche ab 50 (Partnersuche 50+) und nimmt mit wachsendem Alter weiter zu.

Qualitative Analysen zur Außendarstellung von Dating-Plattformen für ältere Singles zeigen sogar, dass selbst dort, wo es um ältere Singles geht, in Werbung oft „alte Menschen“ fehlen!

Viele betonen im Profil, wie jung geblieben sie sind. Teilweise wird dies als internalisierte altersnegative Einstellung erklärt, teilweise als Reaktion auf Stereotype.

Studien zeigen außerdem, dass viele jüngere Menschen ältere Menschen für asexuell halten oder negativ auf die Vorstellung reagieren, dass alte Menschen Sex haben.

In Wirklichkeit legen auch ältere Menschen mehrheitlich Wert auf befriedigende Erotik. Die Betonung der eigenen Jugendlichkeit muss daher nicht als Altersnegativität, sondern kann auch als konstruktive Verweigerung gegenüber gesellschaftlich zugeschriebener Einschränkung verstanden werden.

Nähe, Distanz, Alter und Unabhängigkeit

Nähe und Distanz, Bezogenheit und Unabhängigkeit prägen partnerschaftliche Beziehungen. Diese Dimensionen sind teilweise Stile, die sich verändern können (Zusammenleben oder getrennt, viel oder wenig sehen, mehr Wir oder mehr Ich). Andererseits drücken sie oft tiefgreifende innere Bedürfnisse aus. Wenn Bedürfnisse inkompatibel sind, ist Zufriedenheit schwer erreichbar, auch wenn Anpassung Beziehung erhalten kann. Das ganz große Glück tritt dann selten ein.

Außenfaktoren wirken auf Beziehungsgestaltung:

  • Kinderwunsch, finanzielle Knappheit, soziale Erwartungen an Heirat.

Im wachsenden Alter und bereits deutlich sichtbar bei der Partnersuche ab 50 (Partnersuche 50plus) können Faktoren wegfallen:

  • Kinderwunsch tritt zurück, Heiratserwartung sinkt, Lebenssituationen sind gefestigt.

Das kann Unabhängigkeit erleichtern, kann aber auch belasten, wenn das Nähebedürfnis hoch ist und z. B. erwachsene Kinder eine erneute Ehe ablehnen.

Außerdem kommen neue Faktoren hinzu, die bereits ab einem Alter von 50 bewusster werden:

  • Erkrankungen, Angst vor Pflegebedürftigkeit. Präferenzen können inneren Bedürfnissen näherkommen oder Bedürfnisse außer Kraft setzen und Ambivalenz erzeugen (z. B. Nähebedürfnis, aber Angst vor Pfleger:innenrolle).

In Studien ließen sich fünf weitere Muster für die Partnersuche ab 50 und die Beziehungsgestaltung im mittleren und wachsenden Lebensalter identifizieren:

  • Gemeinsame Geselligkeit als Paar: Geselligkeit, Interessen, Verbundenheit; geringe Gewichtung körperlich-sexueller Aspekte; kaum Einflüsse von Kindern/Verwandten; Partner:in sollte vor Beginn Single sein; kein ausgeprägter Heiratswunsch.
  • Feste Bindung und Fürsorge: Dauerhaftigkeit, wechselseitige Fürsorge; am ehesten Heiratsbereitschaft; geringe Bedeutung sexuell-körperlicher Aspekte; tägliche Treffen gering gewichtet; Einbezug finanzieller, gesundheitlicher, religiöser Aspekte; Abgrenzung gegenüber Einflüssen von Kindern/Verwandten.
  • Sexuell-romantische Begegnung: starke Betonung von Sexualität und Zärtlichkeit (Küssen, Hand in Hand); Partnerschaft als Weg gegen Einsamkeit; kein Wert darauf, sich vorher zu kennen; kein Heiratswunsch; wenig Einfluss des sozialen Umfelds; relativ hohe Bereitschaft auch für Beziehung mit nicht-Single-Person.
  • Umfeldabhängig und ambivalent: Partnerschaft gegen Einsamkeit, aber stark beeinflusst durch Familie/Freundeskreis; Partnerschaft als Risiko; Berücksichtigung wechselseitiger Gesundheit; Partnerwahl gern über Umfeld; Fernbeziehung als weniger interferierende Option.
  • Bindung in wechselseitiger Unabhängigkeit: klare Zweierbeziehung zwischen beim Kennenlernen ungebundenen Personen; größter Wert auf ökonomische und physische Unabhängigkeit; keine Teilung von Lebensunterhaltskosten; täglicher Kontakt nicht notwendig; geringe Bedeutung gemeinsamer familiärer Aktivitäten; Offenheit, soziales Netzwerk zu erweitern; Gesundheit/Alter berücksichtigen; Heirat eher abgelehnt; Sexualität geringer gewichtet als gemeinsame Interessen.

Gemeinsamkeit aller Paare: Sinn, Kameradschaft, Alltag – und Gesundheit als Realitätsfaktor

Über alle Unterschiede hinweg verbinden gemeinsame Interessen und Hobbys, gegenseitige Kameradschaft. Unabhängig davon, welche Rolle Erotik, Körperlichkeit, Distanz, Kontakthäufigkeit, Unabhängigkeit oder soziales Umfeld spielen, geht es darum, als Paar Interessen zu leben, Sinn zu erleben, Bezogenheit und Kameradschaft aufzubauen und gemeinsam ein lebenswertes Leben zu führen.

Ein weiterer Aspekt wird eben bei der Partnersuche ab 50 bereits stärker sichtbar und nimmt sodann zu:

  • Gegenseitige Gesundheit berücksichtigen. Mit wachsendem Alter werden die Gesundheit und das Management möglicher Beeinträchtigungen relevanter. Wegschauen ist meist der schlechteste Weg. Zentral ist dabei aber auch ein gemeinsames aktives Leben, gesunde Ernährung. Mit wachsendem Alter wird Singles bewusster, dass diese Fragen auch für die Partnersuche eine Rolle spielen.

Komplett falsch ist die Vorstellung, mit wachsendem Alter bräuchten wir keinen Sex. Für manche nimmt die Bedeutung ab, andere erleben Sex und körperliche Zärtlichkeit als ebenso wichtig wie zuvor. Die Bedeutung kann sogar zunehmen. Sexualität ist mehr als Geschlechtsverkehr und braucht keineswegs an möglichen sexuellen Funktionsstörungen zu scheitern

Mit wachsendem Alter und bereits die Partnersuche ab 50 typischerweise prägend ist der Wunsch nach Unabhängigkeit, eben weil wir uns Dinge aufgebaut und manchmal zu lange nach gesellschaftlichen Rollenerwartungen gelebt haben.

Auf reifer und wechselseitiger Basis steht Unabhängigkeit tiefer Liebe nicht im Weg. Der Wert solch eeinerVereinigung von Unabhängigkeit und Verbundenheit nimmt bei der Partnersuche ab 50 zu.

Kompatibilität als Basis: Partnerfindung statt Partnerwahl – und warum „mehr Vorschläge“ kein Erfolgsrezept ist

Der Begriff Partnerwahl hat einen verdinglichenden Beigeschmack (Partnermarkt, Präsentationen, bewerten, auswählen).

Viele fragen markttechnisch:

  • „Wie viele Männer im Alter von 53–62 in Tübingen habt ihr?“

Das ist als Kalkulation nachvollziehbar. Passender ist jedoch Partnerfindung:

  • Geht es um möglichst viele Kandidaten in einer Stadt, sind die Chancen bei Gleichklang schlecht, weil unser Algorithmus Profile nicht maximiert, sondern durch Matching reduziert und gegensätzliche Suchmotive nicht „auf Masse“ zusammenführt. Geht es darum, eines Tages einem Menschen zu begegnen, mit dem eine Beziehung entsteht, sind die Chancen gut.

Die Angebots-Nachfrage-Metapher erzeugt im hohen Alter oft Fehlkalkulationen: weniger Mitglieder → Vorschläge → vermeintlich weniger Chancen. Bis „mehr Vorschläge“ ist die Kalkulation folgerichtig. Der Fehlschluss ist, dass daraus „mehr Chancen“ folgen müssten.

Partnersuche erfordert nicht viele Auswahlen, sondern das Finden eines einzelnen Menschen. Je größer die Auswahl, desto eher kann dieser Mensch übersehen werden. Wenn Milliarden Nutzer:innen der Dating-Apps automatisch zu Partnerglück führen würden, wären die meisten Singles längst versorgt. Tatsächlich unterhalten Dating-Apps oft mit Auswahl, während viele partnerlos bleiben.

Bereits bei der Partnersuche ab 50 ist die Auswahl kleiner. Die meisten sind bereits in Beziehungen, andere wollen nicht erneut in einer Beziehung sein, und dann gibt es eben aus Frauensicht viel weniger Single-Männer.

Aber in Wirklichkeit geht es gar nicht um Auswahl. Das ist eines der größten Missverständnisse. Bei der Partnersuche in allen Altersstufen geht es nur darum, dass ein Mensch eines Tages in das Leben tritt, mit dem eine glückliche Beziehung beginnt.

Die positive Botschaft lautet:;

  • Mit wachsendem Alter wird die scheinbare „Auswahl“ zwar besonders für Frauen kleiner, aber die Findung der einen Person genauso wahrscheinlich. Der Unterschied ist, dass ältere Singles im Durchschnitt aus wenigen Vorschlägen mehr machen.

Partnerfindung ist ein seltenes Ereignis, das jedoch typischerweise eintritt, wenn wir beziehungsbereit sind, mit offenen Augen durch die Welt gehen und online oder offline die Chance erkennen und wahrnehmen, wenn sie sich ergibt

Partnersuche ab 50 hat alle Chancen

Partnersuche ab 50 und Partnersuche 50+ (50plus) sind bei Gleichklang ein zentraler Schwerpunkt unserer Tätigkeit, einfach deshalb, weil das Durchschnittsalter der bei uns suchenden Singles 50 Jahre beträgt.

Und tatsächlich gibt es einige Besonderheiten, die bei der Partnersuche ab 50 bereits etwas stärker in unseren Blick treten und sodann mit weiter wachsendem Alter erhalten bleiben oder weiter zunehmen.

Die Partnersuche 50+ ist oft eine Lebensphase mit hoher Reflexion, mit dem Fokus auf die Kompatibilität der Lebensmodelle, die Erhaltung der Unabhängigkeit bei gleichzeitiger Verbundenheit sowie die realistische Einbeziehung von Gesundheit, einschließlich eines gemeinsamen gesundheitsbewussten Lebens. Die Partnersuche 60+ folgt denselben Grundprinzipien.

Gleichzeitig überwiegen die Gemeinsamkeiten aller Altersstufen:

  • Der Wunsch nach Liebe, Verbundenheit, Gemeinsamkeit und Wertekompatibilität kennzeichnet alle partnersuchenden Mitglieder bei Gleichklang.

Wertvolle partnerschaftliche Beziehungen können lebenslang entstehen. Es gibt kein Alter, ab dem dies unmöglich wäre.

Bei Gleichklang werden wir mit unseren besten Kräften Ihre Partnersuche zum Erfolg bringen:

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