Senioren und Seniorinnen stellen einen wachsenden Anteil an der Allgemeinbevölkerung in allen westlichen Industrieländern dar, so auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Während das hohe Lebensalter für viele oftmals mit Begriffen, wie Gebrechlichkeit, Erkrankungen und Pflegebedürftigkeit, assoziiert ist, leben tatsächlich die meisten Senioren und Seniorinnen selbstbestimmt in Partnerschaften, gemeinsam mit Familienangehörigen oder allein in eigener Wohnung. Nur ein kleines Anteil der Senioren und Seniorinnen entscheidet sich für ein Leben in Altersheimen und nur verhältnismäßig sehr wenige Senioren sind in Pflegeheimen untergebracht.

Das Bild von Hilfsbedürftigkeit und Pflegebedürftigkeit ist nur ein Ausschnitt der Lebenswirklichkeit von Senioren und Seniorinnen. Der andere Ausschnitt ist ein aktives und selbstbestimmtes Leben im hohen Alter.

Ambulante Hilfs- und Betreuungsmöglichkeiten über Pflegedienste bis hin zum betreuten Wohnen für dauerhaft oder auf Zeit tragen zur Aufrechterhaltung der Selbstbestimmung bei, wobei sich dank der Pflegeversicherung betroffene Senioren und Seniorinnen diese Dienste glücklicherweise auch leisten können.

Somit ist heute für ältere Menschen eine Unterbringung in einem Heim nur noch dann sinnvoll, wenn dies von ihnen auch wirklich gewollt wird. Möchte ein älterer oder alter Mensch demgegenüber zu Hause bleiben, ist dies mit Unterstützung der ambulanten Dienste möglich, bis hin zu einer Betreuung und Begleitung im Sterbeprozess.

Gerade auch aufgrund des zunehmende Anteils von Senioren und Seniorinnen an der Gesamtbevölkerung hat sich ein Wandel im Blick auf dass Alter gegeben. Während früher Defizite und Abbauprozesse ganz im Fokus der Aufmerksamkeit standen, werden heute stärker Ressourcen und Kompetenzen betont, die für ältere Menschen aufrechtzuerhalten und zu entwickeln gibt, um ihnen ein Maximum an Lebenszufriedenheit und Eigenverantwortlichkeit zu ermöglichen. Dabei zeigen Untersuchungen, dass viele Aktivitäten, die man früher eher nur jüngeren Menschen zutraute, mittlerweile auch oftmals von Senioren und Seniorinnen ausgeübt werden. Dies betrifft sogar den Bereich des Leistungssports.

Es gibt keine einheitliche Ansicht darüber, ab wann das Seniorenalter beginnt. Häufig werden Altersgrenzen von 50,55, 60 oder aber der Eintritt in das Rentenalter genannt. Sicher ist, dass sich die meisten Senioren und Seniorinnen keineswegs als der alten Generation zugehörig erleben, sondern haben den Eindruck, viel jünger zu sein als sie vielleicht von der Außenwelt betrachtet werden.

Mittlerweile sind Senioren Themen hochaktuell und die Beschäftigung mit den Bedürfnissen von Senioren und Seniorinnen wird immer zur gesellschaftlichen Selbstverständlichkeit.

Ein nicht nur, aber doch besonders ältere Menschen betreffendes Thema ist das der Verwitwung, wobei aufgrund ihrer höheren Lebenserwartung Seniorinnen stärker betroffen sind als Männer im höheren Lebensalter:

Der Tod des Partners oder der Partnerin ist ein tiefer Einschnitt, der in manchen Fällen mit dem Verlust weiterer sozialer Netzwerke, dem Fall in die Depression bis hin zur Aufgabe der Eigenverantwortlichkeit verbunden ist. Auch hier täuscht aber ein nur auf Defizite bezogener Blick über die Sachlage hinweg, dass es der großen Mehrheit der Seniorinnen und Senioren gelingt, den Trauerprozess zu bewältigen und ihre Lebenszufriedenheit und soziale Einbettung zu erhalten.

Zwar ist die Verwitwung oftmals mit Krisenerleben verbunden, kann aber doch von den meisten Senioren und Seniorinnen gemeistert werden. Aktive Trauerarbeit und eine Integration des Gestorbenen in den Alltag kann diesen Prozess nachhaltig unterstützen und so Ressourcen für die weitere Lebensführung aktivieren.

Auch wenn die meisten Senioren und Seniorinnen in sozialen Netzwerken verwurzelt sind, nehmen die sozialen Netzwerke doch im Durchschnitt – auch aufgrund von Todesfällen – mit zunehmendem Alter ab. Für eine nicht unbedeutende Minderheit von Senioren wird dabei die Einsamkeit im Alter Wirklichkeit.

Einer solchen ungünstigen Entwicklung kann der Aufbau von Sozialkontakten entgegenwirken. Neben der Familie, der Nachbarschaft, betreuenden Einrichtungen, Diensten und Begegnungsstätten nutzen Senioren und Seniorinnen zunehmend das Internet, um Sozialkontakte zu finden. So befinden sich auch immer mehr Menschen im hohen Lebensalter auf Suche nach Freundschaften und auch auf Partnersuche im Internet. Dabei ist die Nutzung der Internet durch Senioren stark wachsend, jedenfalls sind nach neueren Erhebungen mit über 5 Millionen Senioren und Seniorinnen weitaus mehr Menschen im höheren Lebensalter im Internet unterwegs als Jugendliche.

Das Internet bietet Senioren und Seniorinnen die Möglichkeit, teilweise auch gesundheitlich bedingte räumliche Begrenzungen zu überwinden, und mit anderen Menschen im jüngeren oder höheren Alter in Kontakt zu treten und zu kommunizieren.

Auch GLEICHKLANG ist nach Kräften bemüht, die Freundschafts- und Partnersuche seiner Mitglieder im Seniorenalter zu unterstützen. Dabei zeigen unsere Auswertungen, dass die Erfolgsaussichten für Senioren bei unserer Partnervermittlung sogar leicht besser sind als die Erfolgsaussichten der jüngeren Mitglieder, wenn dies an dem letztlich entscheidenden Kriterium gemessen wird, ob eine Partnerschaft oder Freundschaft zustande kommt. Hauptgrund hierfür ist, dass Senioren und Seniorinnen, die sich bei GLEICHKLANG aktiv auf Partnersuche begeben, eine besonders hohe Ernsthaftigkeit zeigen und entsprechend auch die Bereitschaft aufweisen, sich auf die Partnervorschläge einzulassen, in Kontakt zu treten und einander zu begegnen.

Ein weiterer Vorteil für Senioren und Seniorinnen bei der Partnersuche ist, dass sie typischerweise nicht mehr den Begrenzungen des Erwerbslebens unterworfen sind.  Dadurch können Sie sich eher auf die Partnersuche konzentrieren und auch unabhängigere Entscheidungen treffen. Sicherlich stehen diesen Vorteilen auch Nachteile gegenüber, wie häufigere Erkrankungen und die Anfälligkeit für geriatrische Syndrome, die aber bei einer auf die Bedürfnisse von Senioren ausgerichteten Partnervermittlung erkannt und berücksichtigt werden können, wie es auch bei GLEICHKLANG der Fall ist.

Mit seiner psychologisch fundierten Partnervermittlung möchte GLEICHKLANG dazu beitragen, gerade auch die Partnersuche im Internet für Senioren und Seniorinnen so erfolgreich und sicher wie möglich zu gestalten.

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