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GLEICHKLANG ist die einzige Partnervermittlung im Internet, die auch ihre asexuellen Mitglieder unterstützt, einen Partner oder eine Partnerin für einen platonischen Beziehungswunsch kennen zu lernen. Dies hat sich bereits überall im Internet herumgesprochen und zunehmend finden Menschen mit Asexualität zu unserer Partnerbörse für Asexuelle, um hier ihre Partner- und Freundschaftssuche zum Erfolg zu bringen. Die Option "Partnersuche asexuell" führt dazu, dass Ihnen spezifisch andere Mitglieder vorgeschlagen werden, die zu Ihnen passen und gerne eine platonische Beziehung aufbauen möchten.

Wir erfahren von allen unseren Mitgliedern, ob Sie sich auch oder ausschließlich eine platonische Partnerschaft vorstellen können bzw. diese anstreben. Als asexuelles Mitglied können Sie dann entscheiden, ob Sie nur solche Vorschläge erhalten wollen, wo ebenfalls ein ausschließliches Interesse an einer platonischen Beziehung besteht, oder ob Sie auch an solchen Vorschlägen interessiert sind, wo auch ein Interesse an einer platonischen Beziehung besteht.

Asexuelle haben es oftmals eher schwer, den passenden Partner oder die passende Partnerin zu finden. Bei GLEICHKLANG als alternativem Dating-Portal haben aber asexuelle Mitglieder ebenso gute Aussichten wie alle anderen Mitglieder, den für sie passenden Menschen für ein künftig gemeinsames Leben kennen zu lernen.

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Hinweis zu Asexualität:

Asexualität ist bisher kein wissenschaftlicher Begriff, sondern eher eine umgangssprachliche Bezeichnung. Zunehmend wird der Begriff der Asexualität aber von Personen verwandt, die sich selbst als asexuell bezeichnen. Dabei wird unter Asexualität, wie ein Blick in die verschiedenen Foren und Diskussionsgruppen ergibt, sehr Verschiedenes verstanden.

Während die entsprechenden Selbstdefinitionen heterogen sind, ergibt sich aus der Wortbedeutung folgende einfache Definition: Asexualität = Nichtvorhandensein sexueller Bedürfnisse und Wünsche. Demnach bedeutet asexuell zu sein, kein Interesse daran zu haben, sich sexuell zu betätigen. In dieser stringenten Definition bezieht sich das fehlende Interesse nicht nur auf Sexualität mit einem anderen menschlichen Sexualpartner, sondern auf jede sexuelle Betätigung überhaupt, einschließlich Masturbation. Zudem ist Asexualität von gewollter Askese zu unterscheiden. Askese ist Verzicht auf das Ausleben vorhandener sexueller Bedürfnisse, Asexualität ist dagegen ist kein Verzicht, weil das, auf was zu verzichten wäre, gar nicht vorhanden ist.

Über die Häufigkeit von Asexualität in der Gesamtpopulation gibt es bisher noch keine wissenschaftlich sicheren Erkenntnisse. Vor dem Hintergrund der hohen Bedeutsamkeit von Sexualität für die menschlichen Sozialbeziehungen und auch aus evolutionstheoretischen Gründen ist aber davon auszugehen, dass ein nur kleiner Anteil der Menschen in der Gesamtpopulation asexuell ist. Genannte Zahlen wie 1% erscheinen entsprechend durchaus als realistisch.

Teilweise wird von Asexualität als der vierten sexuellen Orientierung gesprochen. Diese Bezeichnung ist aber wissenschaftlich nicht haltbar. Zum einen gibt es sehr viel mehr sexuelle Orientierungen als 4, zum anderen ist Asexualität, wie immer sie definiert wird, sicherlich nicht als eine sexuelle Orientierung zu betrachten. Denn unter einer sexuellen Orientierung wird der Bezug vorhandener sexueller Wünsche und Bedürfnisse auf ein Objekt verstanden. Neben gesunden sexuellen Orientierungen, wie beispielsweise der Homosexualität, der Bisexualität oder der Heterosexualität, gibt es ebenfalls psychopathologische Abweichungen, wie beispielsweise die Pädosexualität, die Nekrophilie oder den sexuellen Sadismus, um nur einige zu nennen. Asexualität kann demgegenüber gar keine sexuelle Orientierung sein, da entsprechend ihrer stringenten Definition gar keine sexuellen Bedürfnisse und Wünsche vorhanden sind, die sich auf ein Objekt richten könnten.

Asexualität ist, wie dargestellt, keine sexuelle Orientierung. Asexualität ist vielmehr eine besondere Ausprägungsform der sexuellen Appetenz. Die Besonderheit der Asexualität besteht dabei in dem Nicht-Vorhandensein von sexueller Appetenz aufgrund des Fehlens sexueller Wünsche und Bedürfnisse. Unklar ist derzeit noch, ob es das vollständige Fehlen von sexuellen Wünschen und Bedürfnissen, wie durch die strikte Definition von Asexualität nahe gelegt, überhaupt gibt. Sicher ist aber, dass das Ausmaß vorhandener sexueller Wünsche und Bedürfnisse in der Allgemeinpopulation fluktuiert. Im Rahmen einer quantitativen anstatt einer qualitativen Betrachtungsweise lässt sich Asexualität entsprechend als das Vorhandensein von höchstens sehr gering ausgeprägten sexuellen Bedürfnissen und Wünschen definieren. Dabei muss der Ausprägungsgrad sexueller Bedürfnisse und Wünsche bei Asexualität aber so gering sein, dass tatsächlich kein bewusstes Verlangen besteht, sexuelle Handlungen (welcher Art auch immer) auszuüben.

Während Asexualität, wie dargestellt, insofern das Fehlen eines bewussten Wunsches nach Sexualität bedeutet, bedeutet Asexualität nicht, dass kein Interesse an Partnerschaft besteht. Rückzug von partnerschaftlichen Beziehungen mag eine Folge von Asexualität sein, gehört aber nicht zur Kerndefinition. Der Wunsch nach partnerschaftlicher Bindung ist vielmehr als etwas qualitativ Verschiedenartiges von dem Verlangen nach Sexualität zu betrachten. Der Wunsch nach Partnerschaft kann bei asexuellen Personen ebenso stark ausgeprägt sein wie bei Menschen mit einem hohen sexuellen Verlangen. Das besondere an den partnerschaftlichen Wünschen von Personen mit Asexualität ist aber, dass sie im Rahmen von Partnerschaften keine Sexualität anstreben, sondern sich eine allein platonische Beziehung wünschen. Partnersuche bei Asexualität bedeutet daher immer die Suche nach einer platonischen Beziehung. Asexualität schließt Partnerschaft nicht aus, sondern kann im Gegenteil den Wunsch nach einer platonischen Form von Partnerschaft implizieren. Trotzdem ist bei Menschen mit Asexualität nicht selten Partnerlosigkeit zu beobachten. Irrtümlicherweise wird von den Betreffenden selbst diese Partnerlosigkeit gelegentlich als Ausdruck ihrer Asexualität angesehen.

Partnerlosigkeit bei Asexualität ist kein direkter Ausdruck der Asexualität, sondern in den meisten Fällen Folge der Schwierigkeiten, auf die asexuelle Personen bei der Partnersuche stoßen. Das gegenwärtig dominierende Modell partnerschaftlicher Beziehung schließt Sexualität zwischen Partnern ein. Diesem Mehrheitsmodell steht aber der Wunsch asexueller Personen, keine Sexualität auszuüben, entgegen. Die hieraus oftmals resultierende Partnerlosigkeit gehört nicht zum inhaltlichen Definitions-Bereich des Begriffs der Asexualität, sondern ist als eine Nebenfolge und in der Regel auch negativ erlebte Begleiterscheinung einzuordnen. Die Schwierigkeit von Asexuellen bei der Partnerlosigkeit ergibt sich daraus, dass es statistisch eher nur weniger Menschen gibt, die eine platonische Partnerschaft anstreben. Entsprechend ist die Erfolgsaussicht bei der Partnersuche geringer, es sei denn Asexuelle nutzen systematische Möglichkeiten, um andere Asexuelle kenn zu lernen. Diese Möglichkeiten sind gegenwärtig verstärkt am Entstehen, was sich auch in den verschiedenen Internet-Foren und Diskussionsseiten widerspiegelt (z.B.: http://www.asexuality.org/de/; http://alterasex.carookee.de/).

Wird nach der sexuellen Orientierung von Asexuellen gefragt, ist diese Frage zunächst scheinbar einfach zu beantworten: Weil keine sexuellen Wünsche und Bedürfnisse vorliegen, gibt es auch keine sexuelle Orientierung. Wird diese Schlussfolgerung auf die von Asexuellen angestrebten platonischen Beziehungen übertragen, könnte man meinen, dass Beziehungen bei Asexualität notwendigerweise unabhängig von dem Geschlecht der betreffenden Personen sein sollten. Demnach wäre es für Asexuelle unwichtig, ob sie mit einem Mann oder einer Frau eine platonische Beziehung führen. In der Tat liegt in der Asexualität durchaus ein Potential zur Überschreitung geschlechtsspezifischer Formen zwischenmenschlicher Beziehungen, welches auch von nicht wenigen asexuellen Personen genutzt werden mag. Asexualität kann in diesem Sinne androgyne Lebensweisen fördern. Es ist aber nicht notwendigerweise der Fall, dass Partnerschaften von Asexuellen die Geschlechtsgrenzen überwinden. Denn auch wenn bei Asexuellen keine sexuelle Orientierung im klassischen Sinn vorliegt, so kann es durchaus an das Geschlecht gebundene emotionale Vorlieben für ein partnerschaftliches Zusammensein geben. Vor dem Hintergrund des Fehlens der sexuellen Komponenten ist im Fall von Asexualität aber nicht von heterosexuellen, homosexuellen oder bisexuellen, sondern von heterophilen, homophilen und biphilen Orientierungen zu sprechen. Entsprechend kommt dem Geschlecht bei partnerschaftlichen Beziehungen von Asexuellen durchaus nach wie vor eine oftmals bedeutsame Rolle zu.

Es ist ebenfalls zu diskutieren, inwiefern Asexualität als eine psychische Störung oder Erkrankung zu betrachten ist. Der Krankheitsbegriff ist komplex, aber Einigkeit besteht im Hinblick auf psychische Störungen, dass nur dann von einer psychischen Störung gesprochen werden kann, wenn sich aus besonderen psychischen Merkmalen ein subjektives Leiden oder eine objektive Beeinträchtigung adaptiver Funktionen ergibt. Da Sexualität aber weder notwendigerweise zu subjektivem Leiden führt noch die adaptiven Funktionen der Alltagsgestaltung beeinträchtigt, kann Asexualität an sich nicht als psychische Störung betrachtet werden. Allerdings gibt es in den beiden bedeutensten internationalen Systemen zur Klassifikation psychischer Störungen (ICD-10, DSM-IV-TR) die Kategorie der Störung mit verminderter sexueller Appetenz. Voraussetzung zur Diagnosestellung einer Störung mit verminderter sexueller Appetenz ist ein anhaltender oder wiederkehrender Mangel an oder das Fehlen sexueller Phantasien und des Verlangens nach sexueller Aktivität. Entsprechend dieser Definition könnte Asexualität als eine Extremform einer Störung mit verminderter sexueller Appetenz erscheinen. Dies ist aber nicht unbedingt der Fall, weil zusätzlich gefordert wird, dass sich hieraus ein deutliches Leiden oder zwischenmenschliche Schwierigkeiten ergeben. Der Begriff des deutlichen Leidens ist eher unproblematisch, weil hier die Entscheidungsebene an das betreffende Individuum verwiesen wird. Das „Oder Zwischenmenschliche Schwierigkeiten“ ist aber problemgeladen, weil hier die Entscheidung über das Vorhandensein einer Störung dem Individuum entzogen und an andere nicht genannte zwischenmenschliche Instanzen verwiesen wird. Während nach diesem Kriterium möglicherweise nicht selten Asexualität als psychische Störung klassifiziert werden könnte, ist dies aus inhaltlichen Gründen zweifelhaft und eine Veränderung der diagnostischen Richtlinien erscheint hier als notwendig. Denn nur weil eine externe Person (z.B. der Partner) unzufrieden ist, kann dies ja nicht dazu führen, dass jemanden die Diagnose einer psychischen Störung gegeben wird. Anders wäre es, wenn Asexualität Verhaltensweisen folgen würden, die zu einer objektiven (und gegebenenfalls auch strafrechtlich sanktionierten) Schädigung anderer Personen führen. Dies ist aber im Regelfall sicherlich nicht der Fall.

Inhaltlich-psychologisch ergibt sich, dass Asexualität nicht als eine psychische Störung zu betrachten ist. Die Diagnose eine Störung mit mangelnder sexueller Appetenz sollte von Asexualität strikt getrennt und nur dann vergeben werden, wenn der Mangel an sexuellem Verlangen im Rahmen psychopathologischer Störungen (z.B. Depressionen) auftritt und zu einem erheblichen subjektivem Leiden führt.

Weitere Sichtweisen zur Asexualität stellen wir hier dar: www.Gleichklang.de/begriff-asexualitaet.html

Zusammenfassend ist festzustellen, dass Asexualität nicht als psychische Störung zu betrachten ist, aber den Betreffenden oftmals die Partnersuche erschwert. Die Schwierigkeiten bei der Partnersuche sind aber lösbar, wenn Asexuelle systematische Wege wählen, um Partner für eine platonische Beziehung zu finden. Bei der Partnervermittlung Gleichklang.de erfolgt dies durch die Erfassung der individuellen Liebes-Stile und eines auf dieser Grundlage stattfindenden Matchings. Dadurch offeriert Gleichklang seinen asexuellen Mitgliedern eine effektive Unterstützung bei der Partnersuche.

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